“Wir sind das Volk” oder “Das Duracellmännchen ist kapott” oder “Karneval auf Schalke” (Schalke-FC 2:0, 14.2.10)

3. März 2010, von Astrid

Karnevalssonntag auf Schalke. Kölsche Narren wohin man blickte. Und wie jedes Jahr lange Warteschlangen vor dem Gästeeinlass zum Stadion. Dicht an dicht gedrängt standen nun alle verkleidete Narren hintereinander vor dem Durchgang (so merkte man die Kälte und das Schneetreiben wenigstens nicht so sehr). Aber verdammt eng war es. Das Fell einer Katze vor mir kitzelte ständig in meiner Nase, der Hut eines Mexikaners rechts neben mir versperrte mir die Sicht, der Schwanz eines Krokodils schlug mir immer wieder gegen die Beine, wenn sich dieses hin und her drehte, der Säbel des Piraten links neben mir piekte dauernd in meinen Oberschenkel und immer wieder wurde ich von hinten gegen einen vor mir stehenden Löwen gedrückt, dessen Haare ich ständig im Mund hatte. Alaaf! So wurde aber wenigstens die lange Warterei draußen ein wenig bunt und unterhaltsam überbrückt. Irgendwann wurde es uns Wartenden dann doch ein wenig zu lang und ein paar Leute stimmten an “Wir sind das Volk!” ,  “Wir wollen rein!” ,  “Die Mauer muss weg!” und schon stimmte der gesamte Karnevalschor mit ein. Sonntagsdemo auf Schalke.

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“Weinen wegen Weiner” oder “Weinen wegen Wommmé” oder “Weinen wegen Wahnsinns” (FC-HSV 3:3, 6.2.10)

28. Februar 2010, von Astrid

Dank meines Deutsch-Leistungskurses in der Oberstufe weiß ich, dass es sich bei der hier von mir gewählten Überschrift um eine Alliteration handelt (Aufgepasst, liebe Löwenzahn-und Galileo-Fans: Wissen macht Ah: Hier die offizielle Wikipedia-Definition. Wir wollen ja nicht behaupten, Fußball würde nicht bilden:  Die Alliteration (von lateinisch ad: „zu“, littera: „Buchstabe“) ist eine literarische Stilfigur oder ein rhetorisches Schmuckelement, bei der die betonten Stammsilben zweier oder mehrerer benachbarter Wörter den gleichen Anfangslaut besitzen. In phonetisch geschriebenen Sprachen (wo ein Laut nur eine Schreibweise hat), heißt dies dann auch eine Übereinstimmung der ersten Buchstaben von zwei oder mehreren Wörtern.) Dieses literarische Stilmittel nutzt der Autor, um etwas besonders Wichtiges und Bedeutsames in seinem Text auszudrücken oder zu betonen. Sie bewirkt insbesondere eine höhere Einprägsamkeit. Ende des Literatur- und Deutschexkurses. Alles klar?

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„Eine bittere Niederlage“ (FC – Borussia Dortmund 2:3, 17.01.10)

12. Januar 2010, von Kai

Zum Auftakt der Rückrunde ging es gegen den Verein aus meiner Heimatstadt Dortmund. Ich schreibe ausdrücklich Heimatstadt und NICHT Geburtsstadt!!! (so schlimm ist es dann nun doch nicht ;-) ).

Die E.A.R. fuhr aufgrund des Sonntagabend-Spiel getrennt nach Köln. Dennis und Sascha verabredeten sich wie üblich zum traditionellen Frühshoppen in Duisburg. Maths, Martin und ich zogen es aber diesmal vor mit dem Auto nach Köln zu fahren. Hin kann man dem Ges****s ja noch irgendwie im Zug entgehen, auf der Rückfahrt wäre es wahrscheinlich dann doch schwierig geworden. Bereits auf der Autobahn merke man, dass die Biene Majas einen ziemlich großen Mopp mit zu uns bringen würden. Jedoch ernteten wir immer wieder merkwürdige Blicke wenn wir ein Auto mit ihnen überholten. Ja, liebe Dortmunder, auch hier gibt’s Autos mit „FC“ im Kennzeichen.

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„Wir sind zweistellig“ oder “Die Entstehung einer Legende“ (FC – 1.FC Nürnberg 3:0, 20.12.09)

11. Januar 2010, von Kai

Zum Abschluss der Hinrunde stand am 17.Spieltag ein ganz wichtiges Spiel für den FC auf dem Programm. Bereits am Freitag und Samstag bestimmten Schnee und Eisglätte die Verkehrslage in ganz Deutschland. Auf den Weg machten sich diesmal Martin, „red eye“ Philipp, Maths, Dennis, Sascha und ich; und diese Truppe sollte in die Legende eingehen.
Die Hinfahrt gestaltete sich noch recht normal. So war unser Zug der einzige, der noch pünktlich fuhr. Nach ein paar gemütlichen und immer wieder leckeren Bierchen kamen wir rechtzeitig am Stadion an. Hier sollten dann noch Malle Michael sowie unsere Freunde aus Ochtrup die Gruppe vergrößern.

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„0:0, die Dritte“ oder „Eine sehr lustige Zugfahrt“ (SC Freiburg – FC 0:0, 12.12.09)

10. Januar 2010, von Kai

Das letzte Auswärtsspiel im Jahr 2009 sollte für uns in den schönen Breisgau nach Freiburg gehen. Bereits am Freitag kamen Dennis, Sascha und Malle Michael zu mir nach Dortmund. Das wichtigste wurde dabei zuerst erledigt; Bier im HBF verstauen. War mal wieder lustig mit anzusehen, wie die Leute uns ziemlich verstört anguckten. Ist das denn alles so unnormal? Danach ging es kurz zu mir nach Hause und dann wieder direkt in die Stadt. Hier sollten dann Martin, Maths und Philipp von den Wittener Jungs zu uns stoßen. Bei ein paar gemütlichen Bierchen ließen wir den Abend im Wenkers gemeinsam ausklingen.

Früh morgens machten wir uns dann auf dem Weg zum Bahnhof. Während Maths und Martin es vorzogen mit Remo im Bus nach Freiburg zu fahren, fuhren Sascha, Dennis, Malle Michael und ich mit dem Zug gen Freiburg. Die Fahrt war sehr kurzweilig. Dank des Ghettoblasters, Kölsche Musik und die geniale Euro-Dance-CD hatten wir schnell alle Sympathien im Zug gewonnen ;) . Das meine ich diesmal aber ausnahmsweise einmal ehrlich. Selbst der Schaffner hatte nichts zu meckern, trotz der enormen Lautstärke. Lustig war dabei eine etwa 70jährige alte Dame, die unbedingt mit uns Kölsch trinken wollte :) .

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„Das nächste 0:0“ oder „Schon wieder die Chancen nicht genutzt“ (FC – Bremen 0:0, 06.12.09)

9. Januar 2010, von Kai

Der nächste Gegner, der nach Müngersdorf kommen sollten, waren die seit dem ersten Spieltag ungeschlagenen Bremer. Hätte man mir vor dem Spiel gesagt der FC würde einen Punkt holen, dann wäre ich wahrscheinlich zufrieden gewesen. Nach dem Spiel war man doch etwas enttäuscht. Der FC spielte gut mit und hatte auch die größeren Chancen. So scheiterte Nova bspw. freistehend am Bremer Torhüter und auch Petit hatte wieder eine große Torchance. Alles im allen war es aber eine gerechte Punkteverteilung. Die Bremer hatten zwar kaum Torchancen, aber dafür jede Menge gefährlicher Standardsituationen. Wenn man sich auf eines verlassen kann diese Saison, dann auf unsere Defensive!!!

Ansonsten gestalten wir unseren Tagesablauf eigentlich wie bei jedem Heimspiel. Ein Teil reiste mit dem Zug an, der andere Teil mit dem Auto. Treffpunkt war, wie immer, die Beachbar neben dem Stadion. Und Sascha hatte auch wieder einmal vollen Erfolg bei seinem Projekt „15:30 Uhr“ :-)


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