“Weinen wegen Weiner” oder “Weinen wegen Wommmé” oder “Weinen wegen Wahnsinns” (FC-HSV 3:3, 6.2.10)
Dank meines Deutsch-Leistungskurses in der Oberstufe weiß ich, dass es sich bei der hier von mir gewählten Überschrift um eine Alliteration handelt (Aufgepasst, liebe Löwenzahn-und Galileo-Fans: Wissen macht Ah: Hier die offizielle Wikipedia-Definition. Wir wollen ja nicht behaupten, Fußball würde nicht bilden: Die Alliteration (von lateinisch ad: „zu“, littera: „Buchstabe“) ist eine literarische Stilfigur oder ein rhetorisches Schmuckelement, bei der die betonten Stammsilben zweier oder mehrerer benachbarter Wörter den gleichen Anfangslaut besitzen. In phonetisch geschriebenen Sprachen (wo ein Laut nur eine Schreibweise hat), heißt dies dann auch eine Übereinstimmung der ersten Buchstaben von zwei oder mehreren Wörtern.) Dieses literarische Stilmittel nutzt der Autor, um etwas besonders Wichtiges und Bedeutsames in seinem Text auszudrücken oder zu betonen. Sie bewirkt insbesondere eine höhere Einprägsamkeit. Ende des Literatur- und Deutschexkurses. Alles klar?
Nun denn erkläre ich mal diese Alliteration mit dem Buchstaben “W”:
Weiner: Unser ständiger offizieller Altinternationaler Schiedsrichterbeobachter und Kontrollbeauftragte Dennis- “Amerell”
– Motzki prophezeite wieder einmal nichts Gutes bezüglich des vom DFB nach Köln geschickten Referees. Dennis` Diagnosen und Prognosen über die zu erwartenden Schiedsrichterleistungen stimmen an jedem Spieltag zu 98,5% und er behielt auch diesmal recht. Zweifelhafte Entscheidungen, gegebene und nicht gegebene Handelfmeter und ein schön zerpfiffenes Spiel. Zwischendurch fragten einige Schiedsrichter-Experten unter uns: „Wann ist eigentlich Babak Rafati bei uns mal wieder dran mit Pfeifen?“ Rafatis persönliche FC-Statistik kann in der offiziellen DFB-Schiri-Statistik gerne einmal nachgelesen werden.
Womé (oder wie der Kölner sagt Wommme“): Auch hier im Vorfeld große Skepsis und Bedenken unsererseits, die sich ebenfalls bewahrheiten sollte, auch wenn ich persönlich nicht gerne Einzelkritik an FC-Spielern übe. Aber Womme ist manchmal schon eine Wucht!
Wahnsinn: Nachdem der FC nach exakt 2 Minuten wieder einmal sehr früh mit 0:1 zurück lag und in der 50. Minute sogar mit 1:3, stellte sich für unsere Beachbar-Fraktion Dennis, Sascha und Malle-Micha die wöchentliche Frage: Beachbar oder bleiben? Diesmal blieben sie ausnahmsweise bei uns im Block und erlebten so einen ganz normalen Fußball-Wahnsinn mit Toren in der 75. und in der 89. Minute durch Nova und Chihi zum 3:3. Keinen Pfifferling haben wir mehr auf unsere Mannschaft gesetzt. Vor Freude weinende Männer hockten nach dem Abpfiff am Boden
Der Jubel war Wahnsinn. Wahnsinn war auch das meist benutzte Wort an diesem Abend. Und solche Spiele lieben wir doch am meisten, auch wenn sie viele Nerven kosten.
