“Klatschnass in Bremen” oder “Der Sibitt 78″ (Bremen-FC 4:2, 28.08.10)
Ein Experiment: Ich versuche auf der Grundlage einiger bunt durcheinander gewürfelter Stichpunkte von unseren Auswärtsfahrern einen Bericht über die Auswärtstour nach Bremen zu verfassen. Da ich selbst bei der ersten (und vermutlich auch zweiten und dritten…) Auswärtstour der neuen Saison nicht mitgefahren bin, die Auswärtsfahrer sich aber mal wieder kollektiv weigerten, einen Artikel zu schreiben
, verlasse ich mich nun auf Kais Stichpunkte, an die er sich erinnern konnte. Ohne genau zu wissen, worüber ich hier eigentlich schreibe, versuche ich nun Kais Erinnerungen zu verschriftlichen.
Mit dem Wochenendticket und mit einer bis ins letzte Detail durchgeplanten Resieroute ging es per Regionalexpress morgens los Richtung Bremen. An Bord waren Kai, Dennis, André L., Matthias, Ecki und Jens. In Wunstorf (wo liegt dat dann bitteschön, Kai?) wurde im örtlichen Getränkemarkt frisches Kölsch besorgt. In Bremen wartete man wie immer sehnsüchtig auf den Mob aus Köln. Ein gefährlicher Mob aus Ochtrup, bestehend aus Berti und Max, kam ebenfalls in Bremen mit dem Zug an. Es wurde mir von einer verdammt guten Stimmung im Stadion erzählt, bei der auch ein neues Lied in der Kurve einstudiert wurde, welches ich persönlich an dieser Stelle noch nicht kenne. Marco Marin wurde anscheinend auch besungen. Zur FC-Leistung wurden mir die Stichworte “schwaches Spiel vom FC” und “Zweiklassengesellschaft” geliefert. Das Ergebnis spricht wohl auch für sich. Und dann kam der norddeutsche Regen. Auf dem Weg vom Stadion zur Straßenbahn gerieten meine Jungs in einen Wolkenbruch und waren alle klatschnass bis auf die Haut. Schade, in diesem Augenblick hätte ich zu gerne Mr. Wet-T-Shirt von Bremen gekürt.
Die Rückfahrt wurde als sehr lustig beschrieben mit dem Höhepunkt, dass “Ecki den Sibitt 78 trotz ausgefallenem Heckrothor gemacht hat” (an dieser Stelle muss ich leider komplett kapitulieren, da ich weder weiß, wer Ecki (oder doch?), noch wer oder was ein Sebitt 78 und in diesem Zusammenhang ein Heckrothor ist). Aber es scheint sehr lustig und bedeutsam für diese Tour gewesen zu sein. Nähere Erklärungen möge man bitte bei Kai und den anderen erfragen.
Und zum Abschluss möchte die Bremen- Truppe nur noch sagen: “Fisibubel”! (???)
Es bleibt eine ratlose Ghostwriterin zurück.
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